Nr. 29: Kaffee

Es war mal wieder soweit. Die Planungen für den jährlichen Elternsprechtag liefen an. Wie üblich wurden für diese eineinhalb unterrichtsfreien Tage Schülerinnen und Schüler gefunden, die freiwillig die Eltern und Lehrkräfte mit Kaffee versorgten. Bei manchmal mehr als 25 Gesprächen tat besonders uns Lehrern eine Tasse Kaffee zwischendurch sehr gut. Aber Kaffekochen ist nicht ganz einfach. Deshalb gab ich den vier Schülerinnen der 7. Klasse noch schnell einige väterliche Hinweise: „Wirklich guter Kaffee muss heiß sein wie die Liebe, süß wie ein junges Mädchen und schwarz wie die Nacht."

Die Köchinnnen dankten mir für diesen Rat.

Als ich mit einem Elternpaar sprach – es war vielleicht das achte Gespräch an diesem Tag – , klopfte es plötzlich an die Tür. Nach meinem „Herein!“ wurde die Tür geöffnet, und zwei Mädchen schoben einen Rollwagen (aus dem Fundus der Chemieabteilung entlehnt) in den Raum. „Möchten Sie einen Kaffee?“ flötete eines der Mädchen. „Ja“ antworteten wir, und ich fügte hinzu: „Ich muss aber vorher wissen, wie der Kaffee ist.“

Ein Mädchen antwortete: „Heiß wie die Liebe, süß wie ein junges Mädchen und schwarz wie die Nacht“. 

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