Geistesblitze - Teil 6
B) Geistesblitze in Geschichtsstunden
B 1) Geschichtsstunde in Klasse 9;
Thema: Kaiserreich / Flottenpolitik Geschichtliche Weltkunde, Band 3, S. 28:
„Die Handelsflotte vervierfachte ihre Tonnage in der Zeit zwischen 1890 und 1913.“
Schülerfrage: Was ist Tonnage?
Erklärung eines Mitschülers: Das ist, wenn jemand ein Haus hat und das ist da zu feucht, dann führen solche Rohre vom Haus weg in den Garten.
B 2) Geschichte in Klasse 11/
Thema im Zuwahlkurs: Deutsch-polnische Beziehungen
Lehrer: Es handelte sich hierbei um eine Heirat aus dynastischen Erwägungen.
Gegenfrage einer frühreifen Schülerin: Aus gymnastischen Erwägungen?
C) Weitere Geistesblitze in Klassenarbeiten
C 1) Politik II in Klasse 10: Rehabilitation
Frage: Welche Hauptschwierigkeiten müssen Deiner Meinung nach bei der Rehabilitation überwunden werden?
Antwort: Ein Rehabilitand muß erkennen wo seine anatomischen Grenzen liegen.
C 2) Sozialkunde in Klasse 10: Wirtschaft
Ein Schüler forderte "Beschlüsse zur Arbeitslosenbekämpfung".
C 3) Sozialkunde Klasse 10: Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland
Aufgabe: Vergleiche die Schichtmodelle Boltes und Dahrendorfs.
- Bolte hat eine Zwiebel genommen, um die Schichtung der Bundesrepublik einzuteilen.
- Bei Bolte ist auch eine Hauptschicht zu erkennen, nämlich da, wo der Bauch am dicksten ist.

C 4) Sozialkunde Klasse 10: Verfassung der Bundesrepublik
Deutschland
Frage: Wovon hängt die Zahl der Mitglieder des Bundesrates ab?
Antwort: Die Zahl der Mitglieder des Bundesrates werden von den Landesregierungen bestimmt. Es hängt davon ab, wieviele Mitglieder benötigt werden, bzw. wieviele versand werden.

D) Geistesblitze in Klausuren
D 1) Gemeinschaftskunde im 1. Semester: Konjunkturpolitik
- Die Arbeitslosen müssen beseitigt werden.
- Die Arbeitslosen müssen halbiert werden.
D 2) Gemeinschaftskunde im 2. Semester: Soziale Ungleichheit (Text von Davis und Moore)
- Ich schließe mich der Meinung an, daß soziale Ungleichheit so entsteht, wie es in dem Text geschildert wird. Jedoch hört sich der Text für mich so an, als hätte ihn ein Politiker der ehemaligen DDR geschrieben. Also ein Kommunist, der die Menschen als Arbeitstiere darstellt und ihnen dann einen Hundekuchen gibt, wenn sie „Männchen" gemacht haben.
D 3) Gemeinschaftskunde im 2. Semester: Schelskys Theorie der nivellierten Mittelstandsgesellschaft
Aufgabe: Formuliere möglichst genau Schelskys Theorie der nivellierten Mittelstandsgesellschaft.
Antworten:
- Bei Schelsky Mittelstandsgesellschaft werden die Angehörigen des Mittelstandes eingeebnet.
- Schelsky spricht in seiner Theorie über kollektivierte Auf- und Abstiegsprozesse.
- Das Arbeiterbewußtsein umfasst zum einen das Kollektivbewußtsein, was dadurch bestimmt wird, daß sie bei ihrer Arbeit nur sich und ihren nächsten Übergebenen sehen und nicht die Konzernchefs, und zum anderen das Leistungsbewußtsein.
